Zugtrupp-Übung im GFB Düsseldorf 24.10.2015

Heiligenhaus, 24. Oktober 2015. Eine gemeinsame Übungsveranstaltung für die Zugtrupps des Geschäftsführerbereichs (GFB) Düsseldorf wurde in Heiligenhaus durchgeführt. An drei Stationen übten die Teilnehmer verschiedene Themengebiete aus ihrem Ausbildungsprogramm. So wurde das Fahren in kritischen Verkehrssituationen, das Absichern einer Unfallstelle, das Erkunden eines Bereitstellungsraumes sowie das Einrichten und Betreiben einer THW-Führungsstelle geübt. Die Teilnehmer kamen aus den Ortsverbänden Duisburg, Hilden, Mülheim, Ratingen und Velbert.

Begonnen wurde der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück im „Helmut Kellner Saal“ in Heiligenhaus. Es folgte eine kurze Begrüßung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch Kerstin Breit von der Geschäftsstelle Düsseldorf. Im Anschluss wurden die vier teilnehmenden Zugtrupps auf die vorbereiteten Stationen aufgeteilt.

An Station eins mussten die Helferinnen und Helfer ihr fahrerisches Geschick beweisen. Jeder Kraftfahrer fuhr mit dem Mannschaftstransportwagen einen Slalomparcours ab und führte eine Gefahrenbremsung durch. Den zweiten Teil dieser Station bildete ein simulierter Verkehrsunfall. Dieser musste mit den zur Verfügung stehenden Mitteln abgesichert werden.

Die Erkundung eines Bereitstellungsraumes war die Aufgabe an Station zwei. Dieser sollte für eine fiktive Hochwasserlage in Köln als Anlaufpunkt für größere Kräftekontingente auf dem THW-Gelände in Heiligenhaus eingerichtet werden. Die Ordnung des Raumes, Schlaf- und Waschmöglichkeiten, die Bereitstellung von Verpflegung sowie viele weitere Punkte mussten dabei durch die Teilnehmer berücksichtigt werden. Die Ergebnisse wurden im Nachgang vorgestellt und besprochen.

Ein großflächiges Unwetter im Kreis Mettmann war das Ausgangszenario für die Station drei. Die Zugtrupps sollten eine Untereinsatzabschnittsleitung bilden und verschiedene Einsätze koordinieren. Die unterstellten Einheiten sowie die übergeordnete Einsatzabschnittsleitung wurden dabei von der Fachgruppe Führung/Kommunikation aus Solingen gespielt. Dabei wurden Einsatzstellen vom umgestürzten Baum bis zum Luftfahrtunfall eingespielt. Mit einem Feedbackgespräch wurde auch diese Station beendet.

Am Vormittag durchliefen je zwei Zugtrupps die Stationen eins und zwei sowie die Station drei. Zur Mittagszeit lieferte die Fachgruppe Logistik aus Düsseldorf, genauso wie schon beim Frühstück, ein leckeres Mittagessen und im Anschluss wurden die Stationen getauscht.

Insgesamt waren Teilnehmer und Übungsleitung mit den gebrachten Leistungen sehr zufrieden. Es wurde vereinbart, derartige Übungen regelmäßig zu wiederholen. Dann haben auch die Zugtrupps, die wegen aktueller Einsätze nicht teilnehmen konnten, die Möglichkeit sich fortzubilden.


Text und Fotos: Daniel Claus, BÖ-Team GFB Düsseldorf

 
  Kerstin Breit, Sachbearbeiterin Einsatz der Geschäftsstelle Düsseldorf begrüße die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In einem Parcours wurde das Fahren in kritischen Verkehrssituationen geübt. Das Absichern einer Unfallstelle gehörte ebenso zu den Übungsstationen. Das Absichern einer Unfallstelle gehörte ebenso zu den Übungsstationen.  
 

 
  In zwei großen Übungseinheiten ging es um das Erkunden eines Bereitstellungsraumes sowie das Errichten und Betreiben einer THW-Führungsstelle. Einsatzaufträge, Schadenskonten, Taktische Zeichen. Die Zugtrupps waren in Ihrem Element. Gute Vorbereitung ist alles. Ohne Absprachen und Austausch geht es nicht.  
 

 
  Die Zugtrupps arbeiteten in den Übungsszenarien als Untereinsatzabschnittsleitungen. Die Fachgruppe Führung/Kommunikation übernahm die Einsatzabschnittsleitung THW und versorgte die Zugtrupps mit fiktiven Einsatzaufträgen. Wie im realen Einsatz standen auch in der Übung Lagemeldungen beim Leiter der Führungsstelle auf dem Programm. Im Anschluss an die Übungseinheiten erfolgte jeweils eine Nachbesprechung um sich über die getroffenen Entscheidungen auszutauschen und Verbesserungen aufzuzeigen.