LaJuLa 2009 — Viel Stimmung für die THW-Jugend Solingen 09.07.2009


Die Jugendgruppe des Solinger Technischen Hilfswerks nahm vom 3. bis zum 10. Juli 2009 am Landesjugendlager in Bonn teil. Ein Bericht von unseren Lagerkorrespondenten:

Der erste Tag

Heute war unsere Ankunft. Wir haben uns wie geplant um kurz nach 15 Uhr auf den Weg gemacht und sind nach einem kurzen Stau auch angekommen. Natürlich haben wir „voller Elan“ in der prallen Hitze die Zelte aufgebaut. Einen schönen Chillerkreis aus Bänken haben wir uns auch gemacht, wie sich das eben gehört. Das Wetter ist bis jetzt super, das Essen schmeckt gut und nach einer kurzen Besprechung genießen wir jetzt endlich unsere wohl verdiente Freizeit. Es war ein recht entspannter erster Tag, wie die Jugendgruppe einstimmig beschlossen hat. Selbstverständlich gibt es nach dem ersten Tag nicht sonderlich viel zu berichten, aber zur allgemeinen Erleichterung leben noch alle aus der Jugendgruppe und es geht uns gut hier in Bonn. Ich denke, die Jugendbetreuer haben auch ihren Spaß mit uns, denn wir sind doch alles in allem eine recht liebe Gruppe.

Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Bonn, und wir melden uns dann nach dem zweiten Tag noch mal

Simone Walter

Der zweite Tag

Der zweite Tag begann recht früh für die Jugendgruppe aus Solingen, denn nach einer turbulenten ersten Nacht waren alle mehr oder weniger freiwillig schon um 6.30 Uhr wach. Aber es ist ja klar, das kurze Nächte und sehr lange Tage zu einem erfüllten THW-Lager dazu gehören. Einige gingen duschen, und dann wurde erstmal gemütlich gefrühstückt. Um 12.20 Uhr begann der Landesjugendwettkampf, nach einer „kurzen“ Verspätung. In der extremen Hitze schlugen sich die Wettkampfteams tapfer. Leider hat der Ortsverband Velbert, aus unserem Bezirk, nicht gewonnen. Dennoch wünschen wir dem Gewinner, dem Ortsverband Balve, viel Glück beim Bundeswettkampf im Sommer 2010. Nach der Siegerehrung gab es erstmal eine erfrischende Abkühlung in Form einer Wasserschlacht. Auch andere OV hatten diese geniale Eingebung. Selbst unser Jugendbetreuer dachte sich, dass er sich so eine Abkühlung nicht entgehen lassen sollte, also ging die Wasserschlacht erst richtig los. Nach dem Abendessen, das mal wieder richtig lecker war, gingen wir dann in kleinen Grüppchen zur 25 Jahre THW-Jugend-Feier. Nach gemäßigter Laune auf der Feier, genossen wir dann alle gemeinsam das wunderschöne Feuerwerk vom Hügel aus. Die Meinungen über das Feuerwerk waren alle sehr positiv, und auch der ganze Tag war relativ entspannt. Das Wetter war zwar ziemlich bedrückend, aber dennoch hatten wir viel Spaß.

Viele Liebe Grüße aus Bonn

Jugendgruppe Solingen.

Der dritte Tag

Der dritte Tag begann so wie immer: alle etwas müde, aber dennoch voller Elan. Nach dem, wie immer, schmackhaften Frühstück machten wir uns langsam auf den Weg zur Rallye der Demokratie. Es war extrem heiß, aber trotzdem meisterten wir die Rallye hoffentlich gut. Ein wenig lustlos waren wir schon, aber unsere Jugendbetreuer haben uns nonstop zum Weitermachen animiert und auch ein wenig erpresst — mit einem anschließenden Ausflug ins Freibad. Im Freibad war natürlich dann eine megastarke Stimmung, bis es plötzlich einen kleinen Regenschauer gab. Dieser hat uns zwar nicht die Laune verdorben, aber trotzdem sind wir dann zurück zum Zelt gefahren. Wir ließen den Abend dann gemütlich ausklingen. Einige haben sich ins Kino aufgemacht und den Film „Polarexpress“ angeschaut; der Rest hat sich anderweitig beschäftigt. Ein meiner Meinung nach schöner zweiter Abend.

Ganz viele liebe Grüße hier aus Bonn-Beuel

Jugendgruppe Solingen

Der vierte Tag

Heute war ein aufregender Tag. Nach dem Aufstehen fiel den Jugendlichen auf, dass plötzlich zwei Jugendliche fehlten. Als die Jugendgruppe dann raus ging, musste sie feststellen, dass sich zwei Junghelfer nachts mit ihren Feldbetten rausgeschlichen haben, um draußen zu schlafen, da die Luft dort deutlich besser war. Nach den morgendlichen Überraschungen und nach dem Frühstück ging es dann los zum Bundesministerium der Verteidigung, in dem wir viel Interessantes über die Bundeswehr gelernt haben. Ein leckeres Mittagessen haben wir dort auch gekriegt. Direkt danach haben wir uns auf den Weg in die THW-Leitung gemacht und dort kennengelernt, wie das THW funktioniert und wie es seine Einsätze leitet; auch die Bundesjugendleiterin Stephanie Lindemann haben wir getroffen. Auf dem Rückweg suchte uns ein starker Regenschauer heim. Sofort mussten wir das Zelt sichern und alles ins Trockene bringen. Kurze Zeit später hörte der Regen auf, und wir ließen ganz gemütlich den Tag ausklingen. Jeder machte es sich auf seine eigene Art und Weise gemütlich, und anschließend hatten wir alle n
och mega viel Spaß bei der Nachtwanderung. Sie war auf jeden Fall total genial.
Viele liebe Grüße aus Bonn von der Jugendgruppe Solingen

Der fünfte Tag

Der fünfte Tag war ein ganz besonderer: Wir sind mit beinahe dem gesamten Lager ins Phantasialand gefahren. Wir hatten viel Spaß, egal, ob wir die schnellen Fahrten auf der Black Mamba genossen haben oder eher die ruhige Geister-Rikscha. Natürlich haben wir viel gelacht und hatten nur Blödsinn im Kopf. Das gesamte Phantasialand bekam eine tiefblaue Farbe und wurde von unseren fröhlichen Schreien und unserem Gesang getönt. Ich denke, es war ein gelungener Tag, denn jeder hatte Spaß. Am Abend mussten wir dann noch unseren Dienst absolvieren – Küchendienst und Mensareinigung. In der Küche hatten die Helfer viel Spaß, denn auch da haben diese unermüdlich Oldies gesungen und getanzt. Auch unsere Betreuer packten tatkräftig mit an. Nach diesem anstrengenden Tag haben wir abends noch ein wenig unsere Freizeit genossen und uns selbst oder mit den Betreuern beschäftigt. Ganz gemütlich haben wir diesen schönen Tag mal wieder ausklingen lassen und uns schon auf den nächsten Tag gefreut.

Viele liebe Grüße aus Bonn-Beuel

Eure Jugendgruppe.

Der sechste Tag

An diesem Tag hatten wir nach dem Frühstück besonders viel Zeit und jeder hat sich entweder noch mal aufs Ohr gehauen oder sich irgendwie gechillt. Denn erst um 12 Uhr sind wir zum geheimen Regierungsbunker gefahren, den wir alle sehr interessant fanden. Es war ein sehr großer Bunker, aber nur noch ein Prozent des gesamten Bunkers ist begehbar, und dieses eine Prozent hatte es schon in sich. Besonders fasziniert haben uns die enormen Sicherheitsvorkehrungen und die Vorgeschichte dieses Bunkers, denn diese hängt auch sehr stark mit dem THW zusammen. Nach der Bunkerbesichtigung haben wir uns noch ein wenig die Stadt Ahrweiler angeguckt und sind dann auch nach Hause gefahren. Am Zelt angekommen sind wir unserer Lieblingsbeschäftigung nachgegangen. Wir haben mit den Betreuern Activity gespielt oder Rummy. Einige haben sich auch schon mal etwas hingehauen oder sonst irgendwie beschäftigt. Wir freuen uns jetzt besonders auf Morgen, da wir eine Führung durch den Flughafen Köln- Bonn bekommen.

Ganz ganz viele Grüße aus Bonn

Eure Jugendgruppe.

Der siebte Tag

Am siebten, also vorletzten Tag haben wir schön gemütlich gefrühstückt und uns dann so ganz langsam auf den Weg zum Flughafen Köln-Bonn gemacht. Wir haben eine Führung durch den Bereich bekommen, den sonst ein normaler Fluggast nicht zu sehen bekommt. Man hat uns den Frachtteil gezeigt und auch den Teil, wo die privaten Flugzeuge stehen. Wir haben auch etwas über die Flughafenpolizei erfahren und allgemein noch ein paar Informationen zum gesamten Flugverkehr. Nach der Führung, die knapp zwei Stunden dauerte, haben wir es uns noch ein Stündchen auf der Aussichtsplattform gemütlich gemacht und während einige im Flughafen noch einen leckeren Kaffee schlürften oder einen Burger aßen, da haben sich andere einfach ein wenig in die Sonne gesetzt und geredet, denn das Wetter war mal wieder schön warm. Nach unserem letzten Ausflug in dieser Woche haben sich natürlich alle schön gemacht für die Abschlussparty, die ganz gegen alle Erwartungen doch ein großer Spaß war. Alle sind wir dort hingegangen und haben nach den Siegerehrungen unseren Spaß gehabt. Einige sind schon etwas früher zurück zum Zelt gegangen, hatten aber trotzdem Freude an einem schönen Spiel. Natürlich wurde die Bettruhe für unsere Gruppe etwas verzögert, da dies der letzte Abend war. Ein gelungener letzter Tag denke ich.

Liebe Grüße aus Bonn und bis morgen.

Der letzte Tag

Der letzte Tag begann, wie bereits angekündigt, um 6.30 Uhr. Alle mussten aufstehen und ihre Sachen noch fertig packen — und das vor dem Frühstück. Wir alle sind der Sache zwar nachgegangen, waren dabei aber immer noch innerlich am Schlafen. Nach dem letzten Essen auf diesem Lager hat dann das ganze Gewusel angefangen. Die Hälfte der Gruppe hat die Dinge zum Stellplatz für den Wagen gebracht und die andere Hälfte hat die Zelte abgebaut. Voller Elan haben wir dann natürlich alles verladen und als wir dann grade los wollten, fiel unserem Kraftfahrer auf, das irgendwas falsch verladen war, und wir mussten noch mal umräumen. Zum Glück musste nicht noch mal alles ab- und aufgeladen werden. Aber das ließ auch nicht allzu lange auf sich warten, denn schon nach ca. 1 Std. Fahrt waren wir in Solingen und mussten alles abladen und dann die Dinge, die ursprünglich drauf waren, verladen. Dies ging relativ zügig, da jeder schon schnell zu seiner lang ersehnten Familie, sauberen Toiletten oder Duschen oder zu seinem Bett wollte. Alles in allem war es ein sehr schönes Lager, und ich denke, ich spreche für alle, dass wir uns an der Stelle auch bei unseren Betreuern bedanken müssen, da diese wirklich alles gegeben haben. Und auch Anne und Olli haben viel für uns getan, denn durch sie konnten wir uns viele interessante Dinge angucken. Wir freuen uns, denke ich, alle auf das nächste Lager. Hoffen wir es wird genauso entspannt und schön.

Eure Jugendgruppe



Text: 		Simone Walter (THW-Jugend Solingen)
Fotos: 		Bodo Benstein (Gruppenführer Bergung / THW Solingen),
		Saskia Schüller (THW-Jugend Solingen) und THW-Jugend NRW
Bearbeitung: 	Helmut Wenzel (Öffentlichkeitsarbeit / THW Solingen)