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Rettung aus Fahrzeugen – Feuerwehr schult THW |
12.04.2008 |


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Patientengerechtes Retten aus verunfalltem Fahrzeug — so lautet in schönstem Behörden-Deutsch der Titel der Ausbildungsveranstaltung, die am vergangenen Samstag auf dem Dienstplan der 1. Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerks in Solingen stand. Hinter der abstrakten Überschrift verbirgt sich konkret eine Technik, Fahrzeuge so zu öffnen, dass eingeklemmte Unfallopfer schonend aus ihnen gerettet werden können. Mit Hydraulikwerkzeugen werden dazu das Dach abgetrennt oder die Türen des Autos entfernt.
Der Umgang mit hydraulischer Schere und Hydraulikheber ist den THW-Helfern und -helferinnen in vielerlei Situationen vertraut. Die speziellen, praktischen Erfahrungen bei der Rettung aus Fahrzeugen sind jedoch beschränkt, weil die Aufgabe meist von den Männern der Feuerwehren wahrgenommen wird. Deshalb hatte sich das THW an die Solinger Berufsfeuerwehr gewandt und um Unterstützung bei der Ausbildung gebeten. So stand neben vielen blauen an diesem Vormittag auch ein großes rotes Auto auf dem Hof der THW-Unterkunft in der Lüneschloßstraße.
Wachabteilungsleiter Michael Webers und seine Kollegen von der Feuerwache 1 führten zu Beginn theoretisch in die spezielle Rettungstechnik ein. Es ist nämlich nicht damit getan, mal eben die Dachsäulen mit der Hydraulikschere abzuknipsen. Vielmehr ist die komplexe Statik eines Autos zu beachten: Bei der Fahrzeugkonstruktion werden heutzutage sogar die Glasscheiben der Fenster als Versteifungselement für die Karosserie genutzt.
Bevor die THW-Helfer im praktischen Ausbildungsteil mit ihrem Gerät eine Rettungsöffnung ins Fahrzeug schneiden durften, war
- die elektrische Anlage spannungsfrei zu machen,
- das Auto gegen Wegrollen zu sichern und
- der Fahrzeugboden gegen Einknicken (nach dem Entfernen des für die Statik wichtigen Daches) abzustützen.
Auch die Glasscheiben und Pedale mussten noch entfernt werden, bevor die hydraulische Schere endgültig angesetzt werden konnte. Zum allgemeinen Erstaunen bewährten sich das (ur)altgediente THW-Bergungsbeil und sein Zusatz-Sägeblatt sehr gut dabei, Verbundglasscheiben aufzusägen. Die Pedale ließen sich ohne Einsatz von Werkzeugen einfach mit einer Bindeleine zur Seite ziehen.
Nacheinander durchtrennten die Helfer nun die beiden vorderen Dachsäulen mit der Hydraulikschere. Vor den hintersten Dachsäulen schnitten sie auf beiden Fahrzeugseiten eine V-förmige Kerbe in die Dachholme; so konnten sie das Dachblech leichter nach hinten klappen. Erst nach diesem Übungsschritt wurde das Dach entsprechend einer alternativen Vorgehensweise ganz entfernt. In die Türschweller hinter der A-Säule wurden ebenfalls Kerben in V-Form geschnitten, um mit zwei Hydraulikhebern (Hydropressen) den vorderen Wagenteil wegdrücken zu können. Eine eingeklemmte Person wird so entlastet und leichter befreit; auch die Füße können besser aus dem Fußraum gezogen werden.
So nebenbei zeigten Michael Webers und seine Feuerwehrkollegen, dass eine Rettungstechnik, die aus traurigem Anlass eingesetzt wird, nicht ernst und trocken vermittelt werden muss: Mit souveräner Lockerheit und Humor vermittelten sie ihr Wissen und breiteten ihren großen Erfahrungsschatz vor den Bergungshelfern aus. Zwischen den Feuerwehrmännern und den THW-Angehörigen entstand so sehr schnell ein kameradschaftlicher Dialog. Auf eine weitere Runde der Unterweisung freuen sich daher schon jetzt die Helfer, die bei diesem Termin noch nicht an der Reihe waren.
Fotos von Bodo Benstein (BB) und Helmut Wenzel (HW)
Text von Helmut Wenzel (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit / THW Solingen)
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THW-Jugend Solingen beim 1. Bergischen Müllsammeltag |
12.04.2008 |


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Die THW-Jugend Solingen leistete tatkräftige Hilfe beim Müllsammeltag an der Müngstener Brücke.
Der Erste Bergische Müllsammeltag startete mit einer Auftaktveranstaltung im Müngstener Brückenpark, bei der die Oberbürgermeister der beteiligten Großstädte — Beate Wilding aus Remscheid, Franz Haug aus Solingen und Peter Jung aus Wuppertal — selbst mit anpackten.
Die THW-Jugend war von den Solinger Entsorgungsbetrieben gebeten worden, ein großes 30-Personen-Zelt als Wetterschutz für die zahlreich erwarteten Gäste aufzustellen. Angesichts des strahlenden Sonnenscheins wurde das Zelt aber nicht aufgebaut, sondern nur vor Ort gelagert. Statt dessen beteiligte sich die Jugendgruppe direkt am Bergischen Müllsammeltag und sammelte Müll im Brückenpark. Zum Großreinemachen setzten die Junghelferinnen und -helfer mit der Schwebefähre auch auf die andere Seite der Wupper über.
Insgesamt 19 Jugendliche und ihre Betreuer, Anne Ziegenbein und Oliver Mugalla, machten bei der Sammelaktion mit. Die THW-Junghelfer Tristan Kretzer und Moritz Lepke wurden dabei vom Radiosender WDR 2 „live“ interviewt. Das Regionalstudio Wuppertal des Fernsehsenders WDR III machte u. a. Aufnahmen von Fundstücken; die THW-Jugendlichen präsentierten als Highlight eine Damenhandtasche. Mit einer Ausbeute von ca. 10 Müllsäcken beschloß die THW-Jugend ihre Sammlung.
Fotos: Oliver Mugalla (Jugendbetreuer)
Text: Helmut Wenzel (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit / THW Solingen)
Weiterführende Links:
WDR 2 Radio (mit O-Tönen):
http://www.wdr.de/radio/wdr2/samstag/468606.phtml
Solinger Tageblatt TV:
http://www.solinger-tageblatt.de/tv/?id=219
Solinger Tageblatt online:
http://www.solinger-tageblatt.de/index.php?redid=222153
Solinger Tageblatt Fotostrecke:
http://www.solinger-tageblatt.de/sro.php?redid=56595&s=show&id=757
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Keine Wasserspiele – Pumpenleistungstest und Schwimmstegbau |
12.04.2008 |


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Im Rahmen der Nachbereitung ihres Einsatzes beim Chemiebrand im Kölner Stadtteil Worringen im März dieses Jahres hat die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen um Matthias Großmann in einer Sandgrube in Hilden die Förderleistung ihrer Superpumpe „Hannibal“ unter einsatzrealistischen Bedingungen überprüft.
Am Ende einer 500 m langen Schlauchstrecke installierte die Fachgruppe des Solinger Technischen Hilfswerks Wasserdurchflussmengenzähler, die die Stadtwerke Solingen dankenswerterweise ausgeliehen hatten. Die Länge der Schlauchstrecke entsprach nicht nur den Bedingungen, die beim Leistungstest des Herstellers geherrscht hatten; auch bei der Löschwasserversorgung der Feuerwehr in Köln verlegten die Helfer eine ähnlich lange Leitung. Dabei durchflossen 2500 Liter Wasser in der Minute die Zähler. Die Querschnitte von Schlauchleitung und Wasserzählerrohr waren zwar aneinander anzupassen — nach einer rechnerischen Korrektur ermöglicht es dieser Wert aber trotzdem, den Einsatzpartnern des THW vom Hersteller unabhängige Leistungswerte für ihre Planung zu liefern.
Da für evtl. einzusetzende Tauchpumpen eine Stromversorgung über ein NEA (Netzersatzaggregat = Stromgenerator) vorgehalten werden mußte, war die 2. Bergungsgruppe des Ortsverbandes ebenfalls vor Ort. Sie nutzte die Gelegenheit, Kenntnisse über „Stiche und Bunde“ (Knotenkunde) und im Stegebau aufzufrischen, indem sie einen Schwimmsteg in den See der Sandgrube baute. Die Gruppe unter Leitung von Dirk Hirsch hatte dazu einen ganzen Lkw-Anhänger mit Material herangeschafft: Aus 6 Kunststofffässern, 6 Holzdielen, 12 langen und etlichen kurzen Rundhölzern sowie 60 Bindeleinen schuf sie einem 15 m langen Schwimmsteg. Berücksichtigt man, dass die 6 Helfer der Gruppe diese Stegkonstruktion bisher noch nicht zusammen errichtet hatten, ist eine Aufbauzeit von ca. 2 Stunden ein sehr guter Wert.
Ganz nebenbei stellte die Sandgrube auch Anforderungen an die Fahrer des THW: Die matschigen und zerklüfteten Wege forderten ihr fahrerisches Können auf den geländegängigen Lkw heraus
Die Sandgrube erwies sich insgesamt als hervorragend geeignetes Übungsgelände. Ohne die Vermittlung ihrer Hildener Kameraden und die großzügige Erlaubnis des Eigentümers der Sandgrube, Herrn Weega, hätte das Solinger THW keine Möglichkeit bekommen, sie zu nutzen; Ihnen sei daher an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.
Fotos: Kerstin Benstein (KB) und Helmut Wenzel (HW)
Text: Helmut Wenzel
(THW-Ortsverband Solingen / Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung)
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FK Solingen auf dem Düsseldorfer Flughafen |
12.04.2008 |


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Samstag 12. April 2008, 08:00 Uhr, die FK Solingen verlässt die Unterkunft
an der Lüneschloßstraße in Richtung Düsseldorf, das Ziel: Düsseldorf
International Airport. Genauer: Die Bundespolizeiinspektion Flughafen
Düsseldorf.
Die Helfer der Solinger Fachgruppe Führung und Kommunikation werden
erwartet. Neben dem gastgebenden Dienststellenleiter und seinen Kollegen der
Bundespolizei ist auch der Ortsbeauftragte des Düsseldorfer THW
Ortsverbandes vor Ort.
Auf Einladung der Bundespolizei gibt das Technische Hilfswerk einen Einblick
in seine Ausrüstung und Ausstattung. Während der Ortsbeauftragte Rolf
Sommer einen Überblick über das Leistungsspektrum der Bundesanstalt gibt,
richtet die FK Solingen eine Führungsstelle auf dem Bundespolizeigelände
ein. Im Anschluss an den Vortrag des Ortsbeauftragten wird die
Führungsstelle von den Beamten besichtigt, sie erhalten einen Einblick in
die Führungsstruktur des THW und in die Leistungsfähigkeit einer THW
Führungsstelle.
Die Polizisten des Bundes machen regen Gebrauch von der Möglichkeit Fragen
zu stellen, so dass die FK Solingen erst später als geplant, um 14:40 Uhr,
die Rückfahrt antritt.
Fotos: Daniel Peters (FK Solingen)
Text: Marian Daun (FK Solingen)
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Es funkt in Hilden – FK Solingen vor Ort |
12.04.2008 |



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Am vergangenen Wochenende fand in Hilden eine große Funkübung statt. Die
Übung wurde in der Nacht vom 19ten auf den 24ten April durchgeführt,
Veranstalter war der Ortsverband Hilden des Technischen Hilfswerks. Als
zuständige Fachgruppe Führung und Kommunikation war die FK Solingen in die
Übung eingebunden. Mit durchgängig fünf Helfern unterstützte die FK den OV
Hilden bei der Durchführung.
An der groß angelegten nächtlichen Übung beteiligten sich zahlreiche Kräfte
der im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen. Neben dem OV Hilden
und der FK Solingen beteiligten sich noch weitere Ortsverbände des
Technischen Hilfswerks an der Übung, darunter auch eine Bergungsgruppe des
THW Ortsverbandes Solingen. Daneben waren Feuerwehren und
Sanitätsorganisationen aus dem Kreis Mettmann zahlreich vertreten.
Die Übung diente nicht nur der Vertiefung der Funkkenntnisse, sondern
insbesondere auch dem Fahren nach Koordinaten. Hierbei gibt die
Führungsstelle – die durch den OV Hilden , verstärkt von der FK Solingen,
betrieben wurde – über Sprechfunk Koordinaten an die Betreffende Einheit
weiter. Die Koordinaten befinden sich in einem einheitlichen Format, mit dem
alle BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) arbeiten. Die
Fahrzeugbesatzung ermittelt ihrerseits anhand einer Karte die gesuchte
Position und fährt diese in der Folge an.
Der OV Hilden hat sich hier etwas ganz besonderes einfallen lassen. Am
jeweiligen Ort angekommen warteten auf die Helfer Übungen, wobei
Geschicklichkeit und Teamwork trainiert wurden. Nebenbei boten diese Übungen
einen gewissen Spaßfaktor.
Es war eine rundum gelungene Aktion die nicht nur die Funkkenntnisse
festigte sondern vor allem auch die Kommunikation der verschiedenen
Organisationen untereinander gestärkt hat.
Fotos: Sebastian Friebel (FK Solingen)
Text: Marian Daun (FK Solingen)
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Rheinmarathon: THW Solingen im Einsatz |
12.04.2008 |

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Wenn am 04. Mai wieder tausende von Läufern auf die Straßen Düsseldorfs
treten ist auch die Solinger Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK
Solingen) wieder vor Ort. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
übernimmt Teile der Streckensicherung und steht für den Notfall bereit.
Nicht nur um die rund 200 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks zu
koordinieren wird die FK Solingen nach Düsseldorf fahren, die von ihr
Betriebene Führungsstelle unter Einsatzleiter Heiko Brückle (THW Düsseldorf
/ Führer Fachgruppe Logistik) arbeitet eng mit den Koordinatoren des
Veranstalters zusammen. Auch dieses Jahr wird die THW Führungsstelle am
Düsseldorfer Burgplatz die Organisatoren der Metro Group unterstützen.
Bereits am 12. April, während die FK Solingen zu Gast bei der Bundespolizei
am Düsseldorfer Flughafen war, trafen sich die für Einsatz- und
Kommunikationsplanung zuständigen Sachgebietsleiter mit Einsatzleiter Heiko
Brückle zur letzten Vorbesprechung. Hierbei stand auch eine Ortsbegehung auf
dem Programm.
Fotos: Rudi Zündorf (FK Solingen)
Text: Marian Daun (FK Solingen)
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