THW trotzt dem Wasser 11.01.2003
Gruppe Deich Kette 2 Kette Schaufel 1 Schaufel 3

Die Flut im letzten Jahr hat es deutlich gemacht. Die Gefahr von Hochwasser besteht immer, sei es durch anhaltende Regenfälle oder wie in den letzten Wochen durch Schneeschmelze und gefrorene Böden. Stoppen kann man das Wasser nicht, jedoch besteht die Möglichkeit sich gegen die Flut zu wehren.

Das Technische Hilfswerk ist bekanntlich in der Lage, die Bevölkerung in solchen Fällen zu unterstützen - so auch das Solinger THW. Am vergangenen Samstag hat die Wasserschaden/Pumpengruppe des Ortsverbandes in Zusammenarbeit mit einer Bergungsgruppe die richtigen Vorgehensweisen im Hochwasserschutz geübt. Auf dem Bauhof der Entsorgungsbetriebe stand eine ausreichende Menge Sand zur Verfügung, mit dem die notwendigen Sandsäcke gefüllt wurden.

Eine sinnvolle Einteilung, bei der zwei Helfer den Sand in die Säcke füllen und zwei weitere diese verschließen, ist nötig, damit der ganze Ablauf in möglichst kurzer Zeit geschieht. Anschließend wird eine Helferkette gebildet, die die Säcke aufeinander stapelt.

Neben den Sandsäcken werden auch weiterentwickelte Systeme wie Waterbarriers (Hochwasserschutzwälle) verwendet. Diese bestehen aus aufstellbaren Winkeln, an die Europaletten gelehnt werden. Eine Plane, die an den Paletten befestigt bzw. mit Sandsäcken beschwert wird, gewährt eine ausreichende Dichtigkeit, sodass die gesamte Barriere dem Wasser genügend Widerstand bietet.

Beide Techniken sind von den beiden Gruppen trainiert worden, wonach Truppführer Enzo Notizia mit der Leistung seiner Helfer zufrieden war: "Das Team hat die Aufgaben schnell und mit Präzision erledigt - bei den Temperaturen eine wirkliche Leistung." Die Wichtigkeit solcher Übungen betont der Truppführer damit, dass "dann im Einsatz jeder Handgriff sitzt". Die Vergangenheit hat gezeigt wie wichtig ein perfektes Funktionieren im Kampf gegen die Naturgewalten sein kann, auch die Zukunft wird das immer wieder bestätigen.

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Enzo u. Bodo Schaufel 2 Schaufel 4