Hochwasser in Köln 05.01.2003

Kaum hatte das Neue Jahr begonnen, stand auch schon der erste Einsatz für Solinger Helfer an: diesmal für die Fachgruppe Führung/Kommunikation -- die Kameraden aus Köln-Porz benötigten Unterstützung für die THW-Führungstelle aus der die Arbeiten für die eingesetzten Helfer 'rund-um-die-Uhr' koordiniert wurden.

Aufgrund des ständig ansteigenden Wasserstandes am Pegel Köln (dieser hatte bereits in den frühen Morgenstunden des 31.12. die 6m-Marke überschritten) und den Schätzungen, die zeitweilig von Höchst-Wasserständen von über 10 Metern ausgingen, mußte die THW-Führungsstelle in 12-Stunden Schichten mit ausreichendem Personal besetzt sein.

Beginnend am Freitagabend (03.01.2003) wurde das Kölner Personal durch jeweils 3 Solinger unterstützt -- mit der Option, daß bei Überschreiten der 10m-Marke weiteres Personal herangezogen werden kann.

Bereits im Laufe des Samstags (04.01.2003) wurden die Schätzungen der staatlichen Stellen immer weiter zurückgenommen. Man ging mittlerweile davon aus, daß das Hochwasser sich bei einem Pegel von etwa 9,70/9,80 Metern einpendeln würde. Tatsächlich wurde in den frühen Morgenstunden des Sonntags ein maximaler Wasserstand von 9,71 Metern gemessen.

Als es sich immer deutlicher abzeichnete, daß die 'magische' Grenze von 10 Metern nicht erreicht wird (bis zu diesem Wasserstand ist die Kölner Altstadt vor Überflutung gesichert), konnte auch der Personal-Einsatz in der THW-Führungsstelle neu geplant werden. Für die Nacht von Samstag auf Sonntag (05.01.2003) wurde noch in bisheriger Personalstärke gearbeitet, für die Tagesschicht konnte aber bereits auf die Solinger Unterstüzung verzichtet werden.

Lediglich ein Teil der mitgebrachten Solinger Ausstattung blieb noch bis zum Einsatzende in der THW-Führungsstelle.

Dieter Hürten
Leiter Fachgruppe
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