Unwetterschäden in Frankreich 04.12.2003

Als eine von 40 Gruppen ist am vergangenen Donnerstag auch die Solinger Pumpengruppe zum Hochwassereinsatz in Südfrankreich ausgerückt. In der Nacht zum Freitag haben sie sich mit Gruppen weiterer Ortsverbände in Saarbrücken getroffen und sind in Kolonne in das Unwettergebiet rund um Alés gefahren.

Mit einer Pumpenleistung von insgesamt 23.000 l/min werden die 12 Solinger Helfer den französischen Einsatzkräften tatkräftig zur Seite stehen. Voraussichtlich wird der Einsatz eine Woche dauern. Für eine eventuelle Verlängerung des Einsatzes steht im Solinger Ortsverband bereits eine Ablösegruppe bereit.

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Sascha Dietze
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung

Fotos: THW OV-Solingen
Rund um die Uhr im Einsatz 10.12.2003
 

Vergangenen Donnerstag gab es für 12 Helfer des OV Solingen den Befehl nach Frankreich auszurücken, um die dortigen Einsatzkräfte tatkräftig zu unterstützen. Nach 20 Stunden Fahrt und der notwendigen Nachtruhe hat die erste Einsatzbesprechung verdeutlicht, was die Gruppe erwartet.

Mit 800 Helfern aus Deutschland ist das THW im Rhônedelta unterwegs, um mit W/P-Gruppen den Wassermassen Herr zu werden. Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpe aus Solingen ist derzeit in Arles, nahe der Stadt Marseilles am Mittelmeer. Dort haben die Wassermassen einen ganzen Stadtteil überflutet. Das Wasser steht über einen Meter hoch. Mit 23.000 Litern pro Minute tragen die 12 Helfer einen beachtlichen Teil dazu bei, das Wasser in einen Kanal zu pumpen, wo es wieder in die Rhône geführt wird.

Die Helfer um Gruppenführer Andreas Höhmann sind in drei Schichten rund um die Uhr im Einsatz. Geplant ist eine Einsatzdauer von sieben Tage, was eventuell verlängert wird. In diesem Fall wird eine Ablösegruppe nach Frankreich geschickt, um den sicherlich erschöpften Helfern ein Einsatzende zu bescheren.

Momentan befinden sich neben Andreas Höhmann folgende Helfer im Einsatz:
Matthias Großmann als stellvertretender Gruppenführer, Mark Peter Schildmann und Rolf Steffes als Truppführer, Bodo Benstein, Fabrice Bosbach und Torsten Schlupp als Klasse 2 Kraftfahrer und die übrigen Helfer Lars Knorr, Kai Blaschke, Stefan Reuter und Christoph Link, Stefan Börter ist bedingt durch eine Verletzung vorzeitig nach Hause gefahren.

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Sascha Dietze
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung

Fotos: THW OV-Solingen
Verlängerung des Frankreicheinsatzes 13.12.2003
 

Nach der ersten Einsatzwoche in Frankreich hat die THW-Leitung beschlossen, den Einsatz im Rhônedelta bis zum 20. Dezember zu verlängern. Für die Solinger Helfer ist deshalb eine Ablösung nach Arles gefahren. Am Donnerstagabend haben sich die neuen Helfer mit Helfern anderer Ortsverbände in Heiligenhaus getroffen. Von dort sind sie in sieben Reisebussen nach Frankreich aufgebrochen. Die offizielle Ablösung der Solinger Pumpengruppe ist am Samstagmorgen erfolgt. Die erschöpften Helfer werden in der Nacht zum Sonntag in Heiligenhaus zurück erwartet.

Zusätzlich zu den Helfern für den Pumpeneinsatz sind aus Solingen Mitglieder der FachgruppeFührung/Kommunikation zur Unterstützung der dortigen Einsatzleitung ins Katastrophengebiet gefahren.

Ob das THW noch über den 20. Dezember hinaus in Frankreich Hilfe leisten wird, ist derzeitig nicht bekannt.

Folgende Helfer sind nun in Arles im Einsatz:

Für die Pumpengruppe Kai Wißmann als Gruppenführer, Rafael Weuffen und Christian Balke als Truppführer, Fabrice Bosbach und Achim Daniels als Kraftfahrer und die weiteren Helfer Sascha Weuffen, Björn Dörpfeld, Salvatore Sciannia, Lars Knorr, Tina Knab und Stefan Reuter. Fabrice Bosbach und Stefan Reuter waren schon eine Woche zuvor in den Einsatz gefahren und bleiben freiwillig eine Woche länger.

Die FüKomm besteht aus den Sachgebietsleitern Manfred Rüb und Arnold Flottmann (Verstärkung aus dem Zug), Truppführer Sebastian Rinn und den Helfern Sven Lemmer und Stefan Wetter (ebenfalls Verstärkung aus dem Zug).

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Sascha Dietze
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung